VESTA-382 – Anleitung (Deutsch)

Deutsche Anleitung für VESTA-382 — das Produkt erhalten Sie direkt in unserem Shop.

IRAGS-35SL-F1-2W-868

PIR Plus Glasbruchmelder

Einführung

Der IRAGS-35 vereint zwei Sensoren, den PIR-Bewegungsmelder und den Glasbruchmelder, in einem einzigen Gerät. Er erkennt Bewegungen innerhalb eines zugewiesenen Bereichs und signalisiert der Alarmzentrale, den Alarm auszulösen, wenn ein Eindringling seinen Erfassungsbereich durchquert oder Glasscheiben brechen.

Der PIR-Melder ist für eine typische Erfassungsreichweite von 12 Metern bei einer Montagehöhe von 2,5 Metern über dem Boden ausgelegt und unterstützt eine Haustier-Immunitätsfunktion zur Vermeidung von Fehlalarmen. Der Glasbruchmelder ist in der Lage, sowohl hochfrequente Töne, die durch Glasbruch entstehen, als auch niederfrequente Töne, die durch Aufprall auf Glas entstehen, zu erkennen.

Der Melder besteht aus einem Gehäusedeckel und einem Sockel. Der Gehäusedeckel enthält die gesamte Elektronik und Optik, während der Sockel zur Befestigung dient.

Teilebezeichnung
VESTA-382 Anleitung

  1. Testtaste / LED-Anzeige

    • Die Testtaste dient zur Prüfung der Funkleistung sowie zu Anlernzwecken.

    • Die LED-Anzeige zeigt den Systemstatus an.

  2. Mikrofon

  3. IR-Sensor

  4. Batteriefach

  5. Jumper-Schalter zur Aktivierung/Deaktivierung der Haustier-Immunität (JP3)

  • VESTA-382 Anleitung

Jumper eingesteckt, Die Jumper-Brücke ist eingesteckt und verbindet die beiden Pins.

Jumper entfernt, Die Jumper-Brücke ist entfernt oder auf einem Pin „geparkt“.

VESTA-382 Anleitung
VESTA-382 Anleitung
VESTA-382 Anleitung

  • Bei Einstellung auf ON ist die Haustier-Immunität deaktiviert (Werkseinstellung).

  • Bei Einstellung auf OFF ist die Haustier-Immunität aktiviert.

  1. Jumper-Schalter zur Empfindlichkeitserhöhung (JP4)

  • Bei Einstellung auf ON ist die Erfassungsempfindlichkeit des PIR-Melders hoch.

  • Bei Einstellung auf OFF liegt die Erfassungsempfindlichkeit des PIR-Melders im normalen Bereich (Werkseinstellung).

  1. Sabotageschalter

  2. Aufhängungsösen

  3. Montagehalterung

Funktionen

LED-Anzeige

Rote LED (für PIR)

Im normalen Betriebsmodus leuchtet die LED-Anzeige in folgenden Situationen auf:

  • Wenn bei niedrigem Batteriestand oder im Testmodus eine Bewegung erkannt wird

  • Wenn die Abdeckung geöffnet und der Sabotageschalter ausgelöst wird

  • Wenn eine Bewegung erkannt wird, während der Sabotagezustand weiter besteht

  • Wenn die Testtaste bei bestehendem Sabotagezustand oder bei niedrigem Batteriestand des PIR gedrückt wird

Die LED blinkt nicht, wenn Sabotageschalter und Batteriezustand des PIR normal sind und sich der PIR nicht im Testmodus befindet.

Wenn die LED zur Anzeige der Signalübertragung blinkt, blinkt sie beim Empfang der Bestätigung von der Alarmzentrale zweimal schnell hintereinander. Die LED leuchtet langsam auf und erlischt anschließend wieder, wenn eine Fernkonfiguration von der Alarmzentrale erfolgreich übernommen wurde.

Orangefarbene LED (für Glasbruchmelder)

  • Die orangefarbene LED leuchtet auf, wenn die Testtaste gedrückt wird.

  • Die orangefarbene LED leuchtet langsam auf und erlischt anschließend wieder, wenn eine Fernkonfiguration von der Alarmzentrale erfolgreich übernommen wurde.

  • Die orangefarbene LED leuchtet auf, wenn im Testmodus ein Glasbruch erkannt wird.

(Die orangefarbene LED leuchtet nicht auf, wenn im normalen Betrieb ein Glasbruch erkannt wird.)

Grüne LED (für Glasbruchmelder)

  • Die grüne LED blinkt schnell, wenn im Testmodus ein Anschlagen des Glases erkannt wird.

  • Die grüne LED blinkt im Testmodus einmal pro Sekunde.

Batterie und Erkennung niedrigen Batteriestands

Der Melder verwendet drei CR123 3V-Lithiumbatterien als Stromquelle:

Der Melder verfügt über eine Funktion zur Erkennung niedrigen Batteriestands. Wird eine niedrige Batteriespannung erkannt, wird zusammen mit den regulären Signalübertragungen ein Signal für niedrigen Batteriestand an die Alarmzentrale gesendet, damit diese den Status entsprechend anzeigen kann.

Hinweis:

Drücken Sie beim Batteriewechsel nach dem Entfernen der alten Batterien mehrmals den Sabotageschalter oder die Testtaste, um die Restenergie vollständig zu entladen, bevor Sie neue Batterien einsetzen.

Sabotageschutz

Der IRAGS-35 ist durch einen Sabotageschalter geschützt, der bei ordnungsgemäßer Installation des Melders eingedrückt ist.

Wird der IRAGS-35 von der Montagefläche entfernt oder seine Abdeckung geöffnet, wird der Sabotageschalter aktiviert, und der Melder sendet ein Sabotagesignal an die Alarmzentrale, um den Benutzer auf diesen Zustand hinzuweisen. Wird bei geöffnetem Sabotageschalter eine Bewegung erkannt, leuchtet die LED für PIR auf.

Überwachung

Im normalen Betriebsmodus führt der IRAGS-35 regelmäßig einen Selbsttest durch, indem er alle 90 bis 110 Minuten ein Überwachungssignal überträgt.

Empfängt die Alarmzentrale die übertragenen Überwachungssignale über einen voreingestellten Zeitraum nicht, wird eine Störungsmeldung „Außer Betrieb“ erzeugt.

Ruhezeit-Timer

  • Der IRAGS-35 verfügt zur Schonung der Batterie über eine „Ruhezeit“ von etwa 1 Minute.

  • Während der 1-minütigen Ruhezeit überträgt der PIR keine Signale; jede in diesem Zeitraum erkannte weitere Bewegung verlängert die Ruhezeit um eine weitere Minute. Auf diese Weise wird die Batterie bei anhaltender Bewegung vor dem PIR nicht übermäßig belastet.

  • Abhängig von der Einstellung des Ruhemodus (Normal oder Optimiert) wechselt der PIR nach der Übertragung einer erkannten Bewegung bzw. von 3 erkannten Bewegungen innerhalb von 1 Minute für 1 Minute in die Ruhezeit.

Hinweis:

Die Einstellung des Ruhemodus kann per Fernkonfiguration vorgenommen werden. Ist der Ruhemodus auf Normal eingestellt, wechselt der PIR nach Übertragung einer erkannten Bewegung für 1 Minute in die Ruhezeit. Ist der Ruhemodus auf Optimiert eingestellt, wechselt der PIR nach Übertragung von 3 innerhalb von 1 Minute erkannten Bewegungen für 1 Minute in die Ruhezeit. Details hierzu finden Sie im nachfolgenden Abschnitt Fernkonfiguration.

Testmodus

  • Durch Drücken der Testtaste können PIR und Glasbruchmelder für 3 Minuten in den Testmodus versetzt werden, um die Signalübertragung des PIR zu testen und die Erkennungsreichweite des Glasbruchmelders zu prüfen. Im Testmodus blinkt die grüne LED jede Sekunde.

  • Wird im Testmodus eine Bewegung erkannt, leuchtet die rote LED-Anzeige für PIR auf.

  • Wird im Testmodus ein Glasbruch erkannt, blinkt die grüne LED schnell und die orangefarbene LED leuchtet auf.

  • Wird die Testtaste im Testmodus erneut gedrückt, verlängert sich die Dauer des Testmodus um weitere 3 Minuten. Der Testmodus endet nach 3 Minuten automatisch.

Testen des Glasbruchmelders

Der Glasbruchmelder sollte getestet werden, um sicherzustellen, dass er einen Glasbruch zuverlässig erkennen kann.

Testwerkzeug

Verwenden Sie den FlexGuard FG-701 Glasbruch-Simulator, um ein Glasbruchgeräusch zu erzeugen.

  1. Stellen Sie die Schalter am FG-701 auf die Modi „FLEX“ und „TEST“. Drücken Sie die rote Starttaste.

  2. Platzieren Sie den FG-701 am gewünschten Testort auf dem Glas, wobei der Lautsprecher auf den IRAGS-35 gerichtet ist. Schließen Sie, falls vorhanden, die Fensterabdeckung.

  1. Schlagen Sie mit einem gepolsterten Werkzeug gegen das Glas, um ein Anschlaggeräusch zu erzeugen. Erkennt der FG-701 das Anschlaggeräusch, gibt er ein Glasbruchgeräusch wieder.

Testen des Glasbruchmelders

Platzieren Sie den Melder am gewünschten Installationsort. Stellen Sie sicher, dass die Empfindlichkeitsstufe entsprechend der Erkennungsreichweite eingestellt ist.

Für eine optimale Erkennung sollte der IRAGS-35 zur Überwachung von Glasbruch zu Fenstern ausgerichtet sein.

  1. Drücken Sie die Testtaste einmal; das Gerät wechselt für 5 Minuten in den Testmodus. Die grüne LED blinkt langsam.

  2. Drücken Sie die rote Starttaste am FG-701. Schlagen Sie innerhalb von 8 Sekunden nach dem Drücken der Taste mit einem gepolsterten Werkzeug gegen das Glas, um ein Anschlaggeräusch zu erzeugen. Der FG-701 gibt daraufhin ein Glasbruchgeräusch wieder.

  3. Der IRAGS-35 wird aktiviert, wenn sowohl das Anschlaggeräusch als auch das Glasbruchgeräusch ordnungsgemäß empfangen werden. Die grüne LED blinkt schnell und die orangefarbene LED leuchtet auf. Ein Glasbruchsignal wird an die Alarmzentrale gesendet.

Hinweis:

Wird nach dem Drücken der roten Starttaste am FG-701 innerhalb von 8 Sekunden kein Anschlag ausgeführt, schaltet sich der Simulator automatisch mit einem „Klick“ ab. Sie müssen die rote Starttaste erneut drücken, um den Test neu zu starten.

Glasdicke

Floatglas: 3 mm bis 6,4 mm (1/8 bis 1/4“)

Einscheiben-Sicherheitsglas: 2,4 mm bis 6,4 mm (3/32 bis 1/4“)

Drahtglas: 3,2 mm bis 6,4 mm (1/8 bis 1/4“)

Verbundglas: 3,2 mm bis 6,4 mm (1/8 bis 1/4“)

Tierimmunitätsfunktion des PIR

Der IRAGS-35 unterstützt eine Tierimmunitätsfunktion und erkennt Haustiere bis zu einem Gewicht von 25 kg nicht, um Fehlalarme zu minimieren. Die Tierimmunitätsfunktion kann durch Einstellung des Tierimmunitäts-Jumperschalters (JP3) aktiviert oder deaktiviert werden. Steht der Jumperschalter (JP3) auf ON, ist die Tierimmunität deaktiviert (Werkseinstellung). Steht der Jumperschalter (JP3) auf OFF, ist die Tierimmunität aktiviert. Die Tierimmunitätsfunktion kann auch per Fernkonfiguration angepasst werden, wie im nachfolgenden Abschnitt Fernkonfiguration beschrieben.

Empfindlichkeitseinstellung

Für den PIR-Bewegungsmelder

Sie können den Empfindlichkeits-Erhöhungs-Jumperschalter (JP4) verwenden, um die Erkennungsempfindlichkeit des PIR zu erhöhen.

Um die Erkennungsempfindlichkeit zu erhöhen, stellen Sie JP4 auf ON. Um die normale Erkennungsempfindlichkeit beizubehalten, stellen Sie JP4 auf OFF (Werkseinstellung). Die Empfindlichkeit des PIR kann auch per Fernkonfiguration angepasst werden, wie im nachfolgenden Abschnitt Fernkonfiguration beschrieben.

Für den Glasbruchmelder

Die Empfindlichkeit des Glasbruchmelders kann nur über die Webseite der Alarmzentrale eingestellt werden. Siehe hierzu den nachfolgenden Abschnitt Fernkonfiguration.

Die Anpassung der Empfindlichkeit verändert die Erkennungsreichweite. Der Melder sendet Alarmsignale an die Alarmzentrale entsprechend den in der Alarmzentrale eingestellten unterschiedlichen Empfindlichkeitsstufen. Die Empfindlichkeitsstufen umfassen Maximum, Mittel, Niedrig und Minimum. Die Empfindlichkeit ist standardmäßig auf Maximum (Hoch) eingestellt.

Empfindlichkeit

Erkennungsreichweite

Maximum (Hoch)

8m

Mittel (Med.)

5m

Niedrig (Low)

3m

Minimum (Lower)

1,5m

Flex- und Audioerkennung

  • Der Glasbruchmelder verfügt über die Erkennung von niederfrequenten Geräuschen bei einem Anschlagen des Glases (Flex) sowie von hochfrequenten Geräuschen bei einem Glasbruch (Audio).

  • Normalerweise löst der Glasbruchmelder einen Alarm aus, wenn er ein Anschlagen des Glases gefolgt von einem Glasbruch erkennt.

  • Wenn Sie die Flex-Erkennung für das Anschlagen des Glases deaktivieren, löst der Glasbruchmelder einen Alarm bereits aus, sobald er ein hochfrequentes Geräusch erkennt.

Hinweis:

Das Deaktivieren der Flex-Erkennung für das Anschlagen des Glases erhöht die Wahrscheinlichkeit von Fehlalarmen durch Umgebungsgeräusche.

  • Sind sowohl Flex- als auch Audioerkennung deaktiviert, ist der Glasbruchmelder im Wesentlichen ausgeschaltet.

Fernkonfiguration der Empfindlichkeit

Für den PIR-Bewegungsmelder

Wenn der PIR eingeschaltet ist, werden seine Tierimmunitätsfunktion und Empfindlichkeit durch die Einstellungen von JP3 und JP4 bestimmt, oder Tierimmunität und Empfindlichkeit können per Fernkonfiguration von der Alarmzentrale aus geändert werden. Die Fernkonfiguration überschreibt die Jumper-Einstellungen.

Webseite der Alarmzentrale

  1. Rufen Sie auf der lokalen Webseite der Alarmzentrale durch Klicken auf „Bearbeiten“ beim IR-Eintrag die Seite zur Geräte-Bearbeitung auf.

  2. Drücken Sie einmal die Testtaste; anschließend wird der Bereich Melder-Einstellung angezeigt. Geben Sie den Wert für die gewünschten Einstellungen ein und klicken Sie zur Bestätigung auf OK.

Details zur Konfiguration entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle. Möchten Sie beispielsweise die Tierimmunität aktivieren, die Empfindlichkeitsstufe auf „normal“ und den Ruhemodus auf „optimiert“ setzen, geben Sie 06 ein.

IR-Konfiguration

Tierimmunität

Empfindlichkeit

Ruhemodus

00

Nein

Normal

Normal (1 Erkennung)

01

Nein

Hoch

Normal (1 Erkennung)

02

Ja

Normal

Normal (1 Erkennung)

03

Ja

Hoch

Normal (1 Erkennung)

04

Nein

Normal

Optimiert (3 Erkennungen)

05

Nein

Hoch

Optimiert (3 Erkennungen)

06

Ja

Normal

Optimiert (3 Erkennungen)

07

Ja

Hoch

Optimiert (3 Erkennungen)

  1. Drücken Sie einmal die Testtaste, um ein Signal an die Alarmzentrale zu senden; die neuen Einstellungen werden dann sofort übernommen. Wird die Taste nicht gedrückt, werden die neuen Einstellungen bei der nächsten Signalübertragung übernommen, d. h. bei der Übertragung des Überwachungssignals oder des IR-Auslösesignals.

Die rote LED für PIR leuchtet langsam auf und erlischt anschließend wieder, wenn die IR-Konfiguration von der Alarmzentrale erfolgreich eingestellt wurde.

Home Portal Server

I. Rufen Sie im Home Portal Server die Seite Geräteeinstellungen auf, klicken Sie auf die Zeile des Geräts IR-35 und wählen Sie „IR-Konfiguration“.

II. Wählen Sie aus den Dropdown-Listen die gewünschte Einstellung für Tierimmunität (Aktivieren/Deaktivieren), Empfindlichkeit (Hoch/Normal) und Ruhemodus (Normal/Optimiert) aus und klicken Sie zur Bestätigung der Einstellung auf „Senden“.

III. Drücken Sie einmal die Testtaste, um ein Signal an die Alarmzentrale zu senden; die neuen Einstellungen werden dann sofort übernommen. Wird die Taste nicht gedrückt, werden die neuen Einstellungen bei der nächsten Signalübertragung übernommen, d. h. bei der Übertragung des Überwachungssignals oder des IR-Auslösesignals.

Für den Glasbruchmelder

Funktionen des Glasbruchmelders können nur über die Webseite der Alarmzentrale eingestellt werden. Konfigurierbare Funktionen sind Audio (hochfrequente Erkennung des Glasbruchgeräuschs), Flex (niederfrequente Erkennung des Anschlaggeräuschs) und Empfindlichkeit.

Webseite der Alarmzentrale

  1. Klicken Sie auf der Webseite der Alarmzentrale auf „Bearbeiten“ beim Eintrag Glass.

  2. Drücken Sie einmal die Testtaste; anschließend wird der Bereich Melder-Einstellung angezeigt.

  1. Tragen Sie den Konfigurationswert gemäß der nachfolgenden Tabelle ein und klicken Sie zur Bestätigung auf OK.

ACGS-Konfiguration

Audio (Glasbruch)

Flex (Glasanschlag)

Empfindlichkeit

01xx

Deaktiviert (ACGS-Melder ausgeschaltet)

0000

Aktiviert

Aktiviert

Lower

0001

Aktiviert

Aktiviert

Low

0002

Aktiviert

Aktiviert

Mittel

0003 (Standard)

Aktiviert

Aktiviert

Hoch

0008

Aktiviert

Deaktiviert

Lower

0009

Aktiviert

Deaktiviert

Low

000A

Aktiviert

Dea

Erste Schritte

  • Legen Sie die Batterien korrekt ein, um das Gerät mit Strom zu versorgen.

    Die LED-Anzeige blinkt 30 Sekunden lang (der PIR wärmt sich auf). Während der Aufwärmphase wird der PIR nicht aktiviert. Nach Ablauf der Aufwärmphase erlischt die LED und der PIR ist einsatzbereit.

    Versetzen Sie die Alarmzentrale in den Anlernmodus und lernen Sie den Melder in die Zentrale ein (Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Anleitung der Alarmzentrale).

    Drücken Sie die Testtaste, um einen Anlerncode an die Alarmzentrale zu senden.

    Der IRAGS-35 wird als zwei separate Geräte erkannt (d. h. PIR & Glasbruchmelder) und belegt nach dem Anlernen in die Alarmzentrale zwei Zonen.

    Nachdem der Melder angelernt wurde, versetzen Sie die Alarmzentrale in den Modus „Walk Test“; halten Sie den Melder an den gewünschten Standort und drücken Sie die Testtaste, um zu bestätigen, dass sich dieser Standort innerhalb der Signalreichweite der Alarmzentrale befindet (Einzelheiten zum Abschluss des Walk Tests entnehmen Sie bitte der Anleitung der Alarmzentrale).

    Wenn Sie mit der Funktion des Melders am gewählten Standort zufrieden sind, können Sie mit der Montage fortfahren.

    Installation

    Installationsrichtlinie

    • Wenn der Melder in einer Höhe von 2,3-2,5 Metern über dem Boden montiert wird, beträgt die Erfassungsreichweite des PIR bis zu 12 Meter.

    • Für eine optimale Erfassung von Glasbruch sollte der Melder zum Fenster ausgerichtet sein, um den Glasbruch zu überwachen.

    • Wenn die Tierimmunitätsfunktion aktiviert ist, erkennt der PIR bei einer Montagehöhe von 2,3-2,5 Metern über dem Boden keine Haustiere bis zu 25 kg. Falls erforderlich, können Sie die Höhe des PIR entsprechend der Größe Ihres Haustiers anpassen, um eine optimale Tierimmunitätsleistung zu erzielen. Eine höhere Montageposition bietet einen größeren tierimmunen Bereich, erhöht jedoch

    • Nachdem der Installationsort ausgewählt wurde, drücken Sie die Testtaste, um den Testmodus zu aktivieren. Gehen Sie im überwachten Bereich umher und beachten Sie, wann die LED aufleuchtet, um zu prüfen, ob die Erfassungsabdeckung ausreichend ist.

    • Wenn die Erfassungsabdeckung zufriedenstellend ist, folgen Sie den Schritten im Abschnitt Montagemethode weiter unten, um den Melder zu montieren.

    Montagemethode

    Oberflächen-/Eckmontage mit der Montagehalterung

    • Der Melder ist so konzipiert, dass er entweder auf einer flachen Oberfläche oder in einer Ecke montiert werden kann.

    • Die mitgelieferte Montagehalterung verfügt über zwei zentrale Schraubenlöcher für die Oberflächenmontage und vier seitliche Schraubenlöcher für die Eckmontage.

    • So montieren Sie den Melder mit der Montagehalterung:

      1. Verwenden Sie je nachdem, ob Sie auf einer Oberfläche oder in einer Ecke montieren, die zwei zentralen Schraubenlöcher oder die vier seitlichen Schraubenlöcher als Schablone und bohren Sie Löcher in die Montagefläche.

      2. (Optional) Setzen Sie die Dübel ein, wenn der Melder auf Putz oder Ziegel befestigt werden soll.

      3. Schrauben Sie die Montagehalterung mit den beiden nach oben zeigenden Stiften, die zu Ihnen zeigen, auf die Dübel.

      4. Hängen Sie den Melder in die Montagehalterung ein und drücken Sie ihn nach unten, um ihn zu arretieren.

    Hinweis:

    Bitte stellen Sie sicher, dass die PIR-Kamera ordnungsgemäß in die Montagehalterung eingehängt ist, sodass der Sabotageschalter vollständig eingedrückt ist.

    Oberflächenmontage

    Eckmontage

    • (Optional) Stabilisierungsschraube für die Montagehalterung

    Eine zusätzliche Schraube wird zur Stabilisierung der Basis der PIR-Kamera auf der Montagehalterung mitgeliefert.

    Um die Stabilisierungsschraube zu verwenden, müssen Sie die Frontabdeckung der PIR-Kamera von der Basis entfernen. Nachdem Sie die Basis der PIR-Kamera in die Montagehalterung eingehängt haben, ziehen Sie die Stabilisierungsschraube von der Basis aus an. Setzen Sie die Frontabdeckung wieder auf und ziehen Sie die untere Befestigungsschraube fest.

    Oberflächenmontage

    Eckmontage

    • Oberflächenmontage ohne Montagehalterung

      • Die PIR-Kamera kann auch ohne Montagehalterung mit Befestigungsschrauben und Dübeln auf einer flachen Oberfläche montiert werden.

      • Die Basis verfügt über drei Sollbruchstellen, an denen der Kunststoff dünner ist und für Montagezwecke herausgebrochen werden kann.

      • So montieren Sie den Melder ohne die Montagehalterung:

        1. Lösen Sie die untere Befestigungsschraube und nehmen Sie die Frontabdeckung von der Basis ab.

        2. Brechen Sie die 3 Sollbruchstellen von der Innenseite der Basis heraus.

        3. Verwenden Sie die Löcher als Schablone und bohren Sie Löcher in die zu montierende Oberfläche.

        4. (Optional) Setzen Sie die Dübel ein, wenn der Melder auf Putz oder Ziegel befestigt werden soll.

        5. Schrauben Sie die Basis auf die Dübel.

        6. Setzen Sie den oberen Teil der Abdeckung auf die Basis und schließen Sie dann den unteren Teil.

        7. Ziehen Sie die untere Befestigungsschraube fest, um die Frontabdeckung fest an der Basis zu befestigen.

      Installationsempfehlungen

      • Es wird empfohlen, den PIR- & Glasbruchmelder an folgenden Orten zu installieren:

        • Zum Fenster ausgerichtet und in einer Höhe von 2,3-2,5 Metern montiert, für beste Leistung.

        • Vermeiden Sie Orte oder Treppenaufgänge, an denen Tiere durch Klettern auf Möbel oder andere Gegenstände in den Erfassungsbereich gelangen können.

        • An einer Position, an der sich ein Eindringling normalerweise seitlich durch das Sichtfeld des PIR bewegen würde. In einer Ecke, um das breiteste Sichtfeld zu erhalten.

        • An einer Position, an der das Sichtfeld nicht durch z. B. Vorhänge, Dekorationsgegenstände usw. beeinträchtigt wird.

        • Entfernt von Geräuschquellen wie Lautsprechern, Klimaanlagen oder Motoren.

        • So weit wie möglich von Fenstern oder Türen entfernt, um externe Geräuschstörungen zu vermeiden.

        Einschränkungen

        Quelle und englisches Original: VESTA Guide – VESTA-382. Alle Angaben ohne Gewähr — maßgeblich ist das Original des Herstellers. Weitere deutsche Anleitungen finden Sie in unserer Anleitungs-Übersicht.

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