WEPC-1
Serie Programmierbares Ausgangserweiterungsmodul

Einführung
Das WEPC-1 Serie Programmierbares Ausgangserweiterungsmodul wurde entwickelt, um programmierbare Ausgänge für die Hybrid-Alarmzentrale bereitzustellen. Über eine BUS-Verbindung an die Hybrid-Alarmzentrale angeschlossen, verfügt es über 4 programmierbare Relaisausgänge, die in Verbindung mit kompatiblen Alarmzentralen verwendet werden können. Die WEPC-1 Serie ist mit einem eigenen Gehäuse ausgestattet, das über Sabotageschutz und LED-Statusanzeigen verfügt.
Die WEPC-1 Serie Programmierbares Ausgangserweiterungsmodul umfasst folgende Modelle:
WEPC-1 – Programmierbares Ausgangserweiterungsmodul
WEPC-1B – Programmierbares Ausgangserweiterungsmodul mit wiederaufladbarem Akkupack
Bestandteile identifizieren
Vorderansicht Rückansicht

Power-LED (Rot)
Ein – Versorgung durch ein 12V-Netzteil oder die Hybrid-Alarmzentrale.
Aus – Wenn die Stromversorgung ausgeschaltet ist oder wenn die Versorgung über den wiederaufladbaren Akku erfolgt.
Zone 1~4 LED (Rot)
Die entsprechende Zonen-LED leuchtet auf, wenn der Relaisausgangsschalter des Trockenkontakts eingeschaltet wird, und die LED erlischt, wenn der Schalter ausgeschaltet wird.
Übertragungs-LED (Rot)
Leuchtet auf, wenn die Verbindung zwischen dem Erweiterungsmodul und der Alarmzentrale normal ist.
Abreißbereich
Wenn das Erweiterungsmodul gewaltsam vom Montageort entfernt wird, löst sich dieser Bereich und ermöglicht die Aktivierung des Sabotageschalters.
Sabotageschalter (für Wandmontage)
Das Erweiterungsmodul ist durch den Sabotageschalter gegen unbefugtes Entfernen vom Montageort geschützt.
Montagelöcher
Verkabelungsöffnung
Batterieanschlussklemme (nur für WEPC-1B)
Zum Anschließen des wiederaufladbaren Akkupacks an die Platine.
Abschlusswiderstand-Jumperschalter (J3)
Wenn das Erweiterungsmodul als das am weitesten entfernte BUS-Gerät an einer BUS-Leitung angeschlossen ist, stellen Sie bitte den Jumper des Abschlusswiderstands des Erweiterungsmoduls sowie den Jumperschalter des ersten BUS-Geräts (in der Regel die Hybrid-Alarmzentrale) auf ON, damit diese als Abschlusswiderstände dienen. Die Kommunikationsfähigkeit der angeschlossenen BUS-Leitung wird dadurch verbessert.
Stellen Sie den Jumper auf OFF, indem Sie die Jumperbrücke entfernen oder auf einem einzelnen Pin „parken“.
Stellen Sie den Jumper auf ON, indem Sie die Jumperbrücke auf beiden Pins aufsetzen.
Wiederaufladbarer Akkupack (nur für WEPC-1B)
DC-Buchse
Für den Anschluss eines DC 12V Schaltnetzteils.
Um eine stabile und ausreichende Stromversorgung zum Laden der wiederaufladbaren Akkus des WEPC-1B sicherzustellen, wird dringend empfohlen, ein 12V/1A Schaltnetzteil zu verwenden.
Steckbare BUS-Klemme
Trockenkontakt-Relais PGM-Ausgangsklemme
Sabotageschalter (für Gehäuseabdeckung)
Das Erweiterungsmodul ist durch den Sabotageschalter gegen unbefugtes Öffnen des Gehäuses geschützt. Sobald die Gehäuseabdeckung geöffnet wird, wird der Sabotageschalter aktiviert.
Reset-Taste (für internen Gebrauch reserviert)
Testtaste
Drücken Sie die Testtaste, um ein Testsignal an die Alarmzentrale zu senden.
Stromversorgung
Das Erweiterungsmodul wird von der Hybrid-Alarmzentrale mit Strom versorgt, die dem Erweiterungsmodul eine Spannungsquelle von 13,5V bereitstellen kann. Zusätzlich wird empfohlen, das externe Netzteil (12V) zu verwenden, wenn Verbraucher mit höherem Strombedarf angeschlossen werden.
Wenn die Stromversorgung durch das Netzteil unterbrochen und anschließend wiederhergestellt wird, sendet das Erweiterungsmodul jeweils ein Netzausfallsignal und ein Wiederherstellungssignal an die Alarmzentrale.
Wiederaufladbarer Akkupack (nur für WEPC-1B)
Beim WEPC-1B ist im Erweiterungsmodul werkseitig ein Ni-MH-Akkupack vorinstalliert, das im Falle eines Stromausfalls als Notstromversorgung dient.
Bitte verbinden Sie den Akkupack manuell mit der Platine, um ihn als Notstromquelle zu nutzen und/oder automatisch zu laden, sobald die Stromversorgung über das Netzteil oder die Hybrid-Alarmzentrale erfolgt.
Hinweis:
Bevor Sie den Akkupack anschließen, stellen Sie sicher, dass die Stromversorgung über die DC-Buchse und/oder die BUS-Klemme ausgeschaltet ist. Es wird dringend empfohlen, ein 12V/1A Schaltnetzteil zu verwenden, um eine stabile und ausreichende Stromversorgung zum Laden der Akkus sicherzustellen.
Wenn der wiederaufladbare Akkupack einen niedrigen Ladestand aufweist, sendet das Erweiterungsmodul ein Signal für schwache Batterie an die Alarmzentrale. Sobald die Akkus wieder geladen sind, sendet es zudem ein Wiederherstellungssignal für die Batterie an die Alarmzentrale.
Sabotageschutz
Die WEPC-1-Serie verfügt über zwei Sabotageschalter, die jeweils eine unterschiedliche Funktion haben.
Der Sabotageschalter für die Gehäuseabdeckung befindet sich an der Vorderseite der Platine. Er befindet sich in der Normalposition, wenn das Gehäuse geschlossen ist. Eine Sabotageverletzung tritt auf, wenn das Gehäuse geöffnet und der Sabotageschalter dadurch ausgelöst wird (Tamper Opened).
Der Sabotageschalter für die Wandmontage befindet sich auf der Rückseite der Platine. Er befindet sich in der Normalposition, wenn das Modul ordnungsgemäß an der Wand montiert ist. Eine Sabotageverletzung tritt auf, wenn das Modul gewaltsam von der Montagestelle entfernt wird, wodurch sich der Bereich löst und den Sabotageschalter aktiviert.
Die Sabotage gilt als ausgelöst, wenn einer der beiden Sabotageschalter geöffnet ist. Die Sabotage gilt erst dann als zurückgesetzt, wenn sich beide Sabotageschalter im geschlossenen Zustand befinden.
Überwachungssignal
Nachdem das Erweiterungsmodul in die Alarmzentrale eingelernt wurde, sendet es automatisch alle 20 bis 30 Sekunden Überwachungssignale.
Anschluss an die Hybrid-Alarmzentrale
Stellen Sie vor dem Anschluss sicher, dass die Stromversorgung getrennt wurde und der Batterieschalter der Alarmzentrale auf die Position OFF geschoben wurde.
Zur Unterstützung der Kabelverbindungen sind die Klemmleisten an jedem Systemmodul farblich gekennzeichnet.

Für eine optimale Kommunikation der verkabelten Verbindung zwischen der Alarmzentrale und den angeschlossenen BUS-Geräten stellen Sie sicher, dass der Kommunikations-Jumperschalter des am weitesten entfernten BUS-Geräts sowie der J53-Jumperschalter der Alarmzentrale auf ON gesetzt sind, um als Abschlusswiderstand zu dienen. Achten Sie darauf, ausschließlich die genannten 2 Jumperschalter zu aktivieren, und setzen Sie keine anderen dazwischenliegenden BUS-Geräte auf ON.
Die WEPC-1-Serie kann entweder über die BUS-Klemme der Alarmzentrale angeschlossen und mit Strom versorgt werden oder über eine externe Stromversorgung mittels 12V-Adapter. Wird das Erweiterungsmodul mit externer Stromversorgung betrieben, überbrücken Sie unbedingt die rote VDD-Klemme an der Alarmzentrale mithilfe des Wago 221 Verbindungsklemme.
Fehlerhafte Anschlüsse führen zu Ausfällen oder fehlerhaftem Betrieb. Überprüfen Sie die Verkabelung und stellen Sie die korrekten Verbindungen sicher, bevor Sie die Stromversorgung anschließen.
Das folgende Diagramm zeigt, wie das WEPC-1 an die Hybrid-Alarmzentrale angeschlossen und von dieser mit Strom versorgt wird.

Im Folgenden wird der Anschluss des WEPC-1B an die Hybrid-Alarmzentrale dargestellt, wobei das WEPC-1B über eine externe Stromquelle versorgt wird.

Hinweis:
Überbrücken Sie unbedingt die rote VDD-Klemme an der Alarmzentrale mithilfe der mitgelieferten Wago 221 Verbindungsklemme. Verbinden Sie die VDD-Klemme mit dem nächsten BUS-Gerät (z. B. VST-892-BUS), das von der Hybrid-Alarmzentrale mit Strom versorgt wird.
Die steckbare Bauweise der BUS-Klemme verbessert die Installationseffizienz. Vor der Verkabelung können Sie die Klemmleisten zur einfacheren Handhabung vom Gerät entfernen und nach der Verkabelung wieder einstecken. Achten Sie beim erneuten Anbringen der Klemmleisten an der Platine darauf, dass diese in derselben Ausrichtung installiert werden, um mögliche Gefahren zu vermeiden.
Erste Schritte
Nach dem Anschließen der Erweiterungsplatine an die Hybrid-Alarmzentrale und dem Abschluss der Geräteverkabelung fahren Sie mit dem Anlernen und der Programmierung des Power Switch Sensors fort.
Anlernen
Schritt 1. Verbinden Sie das Erweiterungsmodul mit der Alarmzentrale. Schalten Sie anschließend die Alarmzentrale ein.
Schritt 2. Klicken Sie auf „Anlernen“, um die Anlernseite aufzurufen.
Schritt 3. Klicken Sie auf „Start“, um den Anlernmodus zu aktivieren.
Schritt 4. Klicken Sie auf „Hinzufügen“, um das Erweiterungsmodul in die Alarmzentrale einzubinden.
Schritt 5. Wenn das Erweiterungsmodul erfolgreich in das System angelernt wurde, wird das hinzugefügte Gerät im Bereich „Angelernte Geräte“ angezeigt. Der Gerätetyp wird als „Expander“ angezeigt.
Power Switch Sensor Programmierung
Nachdem das programmierbare Ausgangs-Erweiterungsmodul hinzugefügt wurde, fahren Sie mit der Programmierung des Power Switch Sensors fort.
Schritt 1. Klicken Sie auf Kabelgebundener Melder, um diese Webseite aufzurufen. Am unteren Ende der Seite sehen Sie die Expander.
Schritt 2. Klicken Sie am Ende des Expander-Eintrags auf „Bearbeiten“.
Schritt 3. Wählen Sie den Ausgangsschalter für jede Zone aus und weisen Sie ihn zu.
Typ: Wählen Sie im Dropdown-Menü Typ aus, um den Power Switch für jede Zone zu aktivieren. Die Standardeinstellung ist „Deaktiviert“; Sie können den Trockenkontakt-Relaisausgang (Power Switch) einer Zone zuweisen, indem Sie „Power Switch“ auswählen.
Schritt 4. Klicken Sie zum Speichern der Änderungen auf „OK“. Alternativ klicken Sie auf „Zurücksetzen“, um alle Angaben erneut einzugeben.
Schritt 5. Wenn der Vorgang erfolgreich war, zeigt der Bildschirm „Erfolgreich aktualisiert.“ an. Der Power Switch wird dem jeweiligen Bereich und der jeweiligen Zone zugewiesen.
Schritt 6. Klicken Sie unter Gerätemanagement auf „PSS-Steuerung“, um die Webseite Power Switch Sensor aufzurufen.
Schritt 7. Auf dieser Seite können Sie den Power Switch jeder Zone ein- oder ausschalten.
Schritt 8. Sie können außerdem die Geräteeinstellungen und -informationen bearbeiten. Klicken Sie am Ende des Geräteeintrags auf „Bearbeiten“ und anschließend auf „OK“, um die Änderungen zu speichern.
Identifizierung
Die Funktion „Identifizieren“ dient dazu, ein bestimmtes BUS-Gerät im kabelgebundenen BUS-System zu lokalisieren. Diese Funktion ist hilfreich, um zu unterscheiden, welches Gerät welches ist, insbesondere bei größeren Installationen mit zahlreichen BUS-Geräten.
So lokalisieren Sie das programmierbare Ausgangs-Erweiterungsmodul im BUS-System:
Schritt 1. Klicken Sie auf der Webseite der Hybrid-Alarmzentrale in der Geräteliste nach dem Spalteneintrag des Expanders auf „Identifizieren“.

Schritt 2. Wenn das programmierbare Ausgangs-Erweiterungsmodul das Signal von der Hybrid-Alarmzentrale empfängt, zeigt die Webseite eine Erfolgsmeldung an, und die Power-LED-Anzeige des WEPC-1(B) blinkt 10-mal, um dem Benutzer den Standort anzuzeigen.
Hinweis:
Wenn auf der Webseite eine Zeitüberschreitungsmeldung angezeigt wird, bedeutet dies, dass das programmierbare Ausgangs-Erweiterungsmodul das Signal von der Alarmzentrale nicht empfangen hat. Bitte überprüfen Sie, ob das WEPC-1(B) ordnungsgemäß und innerhalb der zulässigen Verkabelungsdistanz mit der Alarmzentrale verbunden ist.
Funktionstest (Walk Test)
Um sicherzustellen, dass das programmierbare Ausgangs-Erweiterungsmodul nach dem Anlernen mit der
Alarmzentrale kommunizieren kann, versetzen Sie die Alarmzentrale in den Walk-Test-Modus und drücken Sie die Testtaste am WEPC-1(B), um ein Testsignal an die Alarmzentrale zu senden.
Wenn die Alarmzentrale das Testsignal empfängt, gibt sie einen Signalton aus und zeigt die entsprechenden Informationen des WEPC-1(B) oben in der Geräteliste an.
Hinweis:
Wenn nach dem Drücken der Testtaste keine Reaktion von der Alarmzentrale erfolgt, bedeutet dies, dass die Alarmzentrale das Testsignal des Geräts nicht empfangen hat. Bitte überprüfen Sie, ob das WEPC-1(B) ordnungsgemäß und innerhalb der zulässigen Verkabelungsdistanz mit der Alarmzentrale verbunden ist.
PGM-Verkabelung
Der PGM-Anschluss kann als Trockenkontakt-Relaisausgang dienen.
Standardmäßig sind N.C. und COM kurzgeschlossen.
Sie können N.O. und COM kurzschließen, indem Sie den Power Switch über die Programmier-Webseite einschalten.


Montage des programmierbaren Ausgangs-Erweiterungsmoduls

Das programmierbare Ausgangs-Erweiterungsmodul kann anhand der folgenden Schritte an der Wand montiert werden:
Lösen Sie die untere Befestigungsschraube und entfernen Sie die Frontabdeckung,
Verwenden Sie die Bohrungen der programmierbaren Ausgangs-Erweiterungsplatine als Schablone und markieren Sie die Bohrlöcher an der Wand.
Bohren Sie an den markierten Stellen Löcher in die Wand. Setzen Sie bei Bedarf Dübel ein.
Schrauben Sie die Basis an der Montageposition fest.
Setzen Sie die Frontabdeckung wieder auf und ziehen Sie die unteren Befestigungsschrauben fest.
Quelle und englisches Original: VESTA Guide – VESTA-305. Alle Angaben ohne Gewähr — maßgeblich ist das Original des Herstellers. Weitere deutsche Anleitungen finden Sie in unserer Anleitungs-Übersicht.
